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Die Ägypter, Griechen und Römer haben laut den alten
Aufzeichnungen auch versucht eine Lösung für das Abwasser
zu finden. In der damaligen Zeit gab es natürlich
keine Toilettenarmaturen. Spezielle Steine wurden
in der Mitte gebohrt, bzw. ausgeschlagen.
Einen schnelleren Weiterentwicklungsprozess forderten
die verschiedenen Krankheiten in Europa, die sich
aufgrund mangelnder Hygienebedingungen explosionsartig
ausbreiteten. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in
England durch die schnelle Ausbreitung von Kolera
umgehend nach Lösungen gesucht, um die Situation unter
Kontrolle halten zu können. Das Volk akzeptierte sofort
die innovative Erfindung.
Der
heutigen Zeit entsprechende WC-Sitz wurde 1775
von einem Uhrenmacher Namens Alexander Cumming erfunden.
1797 wurde die Innovation durch Joseph Bramah weiterentwickelt.
Die Lösung den unangenehmen Geruch aus der Kloschüssel
zu stoppen wurde 1879 von Stephen Green durch ein
U-förmiges Rohr am Abwasserausgang an der WC-Schüssel
erfunden. Durch das sich ansammelnde Wasser im Rohr
verhinderte er die Ausbreitung der unangenehmen Gerüche.

Die im 18. Jahrhundert aus Gusseisen hergestellten
Toilettenschüsseln entsprachen auch nicht hundertprozentig
den Hygienebedingungen. Um die Reinigung zu erleichtern
und vor aufgrund der Gesundheitsfreundlichkeit wurden
Armaturen aus Keramik weiterentwickelt. WC-Spülkästen
sind erst zum Ende des 19. Jahrhunderts in Einsatz
gekommen.
Der amerikanische Schriftsteller Henry Wadsworth Longfellow
(1807-1882) war der erste den die WC-Schüssel
im Haus platzierte. Bis 1870 bezog Amerika die WC-Armaturen
aus England. Da es ein hoher Aufwand war die WC-Armaturen
nach Amerika zu transportieren, fingen Handwerker
an selbst die Armaturen in eigenem Land herzustellen.
Die erste WC-Armatur aus Porzellan wurde in New York
durch Thomas Maddock hergestellt
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